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Organisation for Co-Operation between Railways (OSJD)

Eurasische Zusammenarbeit im Transportbereich

Vom 20. bis 21. März 2013 fand in Istanbul (Türkei) das internationale Forum "Eurasische Zusammenarbeit im Transportbereich" (Eurasian Transport Forum) statt, das sich mit Fragen der Zusammenarbeit im Transportbereich und der Entwicklung der internationalen Transportkorridore in Asien und auf dem eurasischen Kontinent insgesamt beschäftigte. Zu den Teilnehmern des Forums gehörten Vertreter staatlicher Organe, von Eisenbahn- und Transportunternehmen aus Deutschland, Kasachstan, Russland, der Türkei, Usbekistan, Frankreich sowie internationaler Organisationen und Verbände, wie des Komitees der OSShD, des CCTT und der NATO.

Gennadi Bessonov, Generalsekretär des CCTT, betonte in seiner Eröffnungsansprache die Bedeutung der zu behandelnden Fragen im Zusammenhang mit der Notwendigkeit, den interkontinentalen Eisenbahngüterverkehr und kombinierten Verkehr weiter auszubauen, wofür die Ausweitung und die Steigerung der Effizienz der internationalen Eisenbahnkorridore erforderlich sind.

Daran anknüpfend unterstrich Alexander Vasilyev, Abgeordneter der Staatsduma der Russischen Föderation und Mitglied des Verkehrsausschusses, die wichtige Rolle der OSShD bei der Erarbeitung der Dokumentation und der Erhöhung der Leistungsfähigkeit der internationalen Eisenbahntransportkorridore, die Europa und Asien miteinander verbinden. Die Bemühungen um Angleichung des internationalen Transportrechts, die auch die zunehmende Anwendung des Einheitsfrachtbriefs im Transportraum von China bis nach Deutschland betreffen, führen zu immer mehr positiven Ergebnissen, die sich in deutlich kürzeren Zeiten und geringeren Verzögerungen bei der Beförderung und während der Grenzabfertigung zeigen.

Wie Hamza Demirdelen, Leiter des Verkehrsministeriums der Türkei für die Region Istanbul, feststellte, entwickelt sich der Eisenbahnverkehr sowohl in der Hauptstadtregion als auch im gesamten Land immer schneller. So wird der Bau des Eisenbahntunnels unter dem Bosporus fortgesetzt, mit dessen Eröffnung Europa und Asien auf dem Schienenweg im buchstäblichen Sinne direkt verbunden werden können, denn Istanbul liegt auf beiden Kontinenten. In Betrieb gehen neue Eisenbahnlinien, u. a. auch Hochgeschwindigkeitsstrecken: Erst vor kurzem fand die Übergabe der Hochgeschwindigkeitsstrecke Eskisehir – Konya statt, an der der  Premierminister der Türkei Recep Tayyip Erdogan, der Stellvertreter des Premierministers Bekir Bozdag, der Minister für Verkehr, Schifffahrtswesen und Kommunikation Binali Yildirim sowie weitere hochrangige offizielle Persönlichkeiten einschließlich des Generaldirektors der Türkischen Eisenbahnen (TCDD) Süleyman Karaman teilnahmen.

In weiteren Beiträgen der Teilnehmer des Forums wurde unterstrichen, wie wichtig der Ausbau der internationalen Transportkorridore in der asiatischen Region für die Intensivierung der Transportbeziehungen und die Ausweitung der wirtschaftlichen Integration ist. Alle Teilnehmer unterstützten die Idee, den Erfahrungsaustausch zu dieser Frage regelmäßig einmal im Jahr im Rahmen des internationalen Forums "Eurasische Zusammenarbeit im Transportbereich" fortzuführen.

Zum Abschluss des Forums kam es zur feierlichen Auszeichnung mit dem internationalen Preis "Golden Chariot" („Goldene Troika“), der in unterschiedlichen Kategorien an Transportunternehmen aus der Türkei, Russland, Kasachstan, Usbekistan und weiteren Ländern verliehen wurde.  Nach Beendigung der Auszeichnungsveranstaltung fand ein Auftritt der bekannten Folkloregruppe   «Buranowskije Babuschki» aus Udmutrien statt, der das Streben der Teilnehmer des Forums nach Freundschaft und Zusammenhalt zum Ausdruck brachte.

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